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Als externe Quellen zur Vorbereitung einer Direktmarketing-Aktion
können keine Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen, wie
Telefonbüchern oder Branchenverzeichnissen herangezogen werden, da
diese Quellen nicht für Werbezwecke gebraucht werden dürfen.
Adressverlage (List-Broker) vermitteln Adressen aus
Kundendatenbanken an direktwerbetreibender Unternehmen und
generieren Datenbestände nach deren Wünschen, sollten diese noch
nicht in dieser Form vorhanden sein. Interne Datenquellen sind die
unternehmenseigenen Kundendateien. Die Rückläufer werden in der
gleichen Datenbank erfasst, und stehen für die weitere Bearbeitung
(Nachfassen, Folgeangebote, Reaktivierung) bereit.
So kommt dem Database-Marketing eine wichtige Rolle zu, denn es ist
für alle Maßnahmen verantwortlich, die den Aufbau, die Gestaltung
sowie den Einsatz und die Pflege einer Datenbank betreffen. Je
besser diese Informationen aufbereitet sind, desto treffendere
Rückschlüsse sind auf das Kauf- und Konsumverhalten möglich. Ziel
ist es zum einen, große und kostenintensive Streuverluste bei der
Ansprache zu vermeiden, zum anderen, die richtigen Kunden für die
Aktion aus der Datenbank zu selektieren.
Mit Hilfe des Database-Marketing wird so die Marktsegmentierung in
konkrete Aktionen umgesetzt. Wichtig ist dabei die ständige Pflege
der Datenbank, denn die Auswertung der Rückläufer aus den Aktionen
sowie anderer interner Datenquellen wie z. B. das
Außendienstbericht-System und Verkaufsstatistiken lassen mit der
Zeit immer bessere Direktmarketing-Aktionen sowie Vorhersagen über
die Erfolgsaussichten der einzelnen Instrumente des Marketing-Mix
für das betreffende Unternehmen zu.
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